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NOVA SCOTIA NEUSCHOTTLAND

NOVA SCOTIA NEUSCHOTTLAND

 

02 Muenchen Toronto Halifax

Heimat und Gezeiten

© Brigitte Obermaier, München, 2003-06-10

http://www.beepworld.de/members55/kanada-2003-002/

Raum um Raum, die Gezeiten durchschreiten.

Nur wer bereit ist den Aufbruch am Namen zu nennen.

Weiss, der Weltgeist will uns Freude bereiten.

Die Sehnsucht nach der Heimat lernst du schätzen und aufs Neue erkennen.

 

Sonnig war der Morgen und schwül. Es sollte wieder ein heisser Tag werden, so wie die letzten acht Tage, die zwischen achtundzwanzig und dreissig Grad nur ganz schwach schwankten. Die drückende Hitze war für Monat Juni ungewöhnlich lange.

Die Frage was wir in den Koffer packen sollten war schwierig. Warme Kleidung für eventuelle kalte Nächte oder trübe Tage? Oder lieber kurze Shorts und kurzärmelige T-Shirt so wie in unserer Heimatstadt. Auf alle Fälle haben wir für jede Wetterbedingungen Kleidung eingepackt.

Pünktlich wurde ich wach. Mein Ehegespons murrte und sagt ich will nicht so früh aufstehen, lass mich schlafen. Ich blickte noch mal auf die Uhr und wiederholte, es sei sechs Uhr da könnte man schon aufstehen. Ich schlug mein Bett auf zum lüften und glättete das frisch überzogene und sonnengetrocknete Bettlaken wieder straff.

Es war leicht duster draußen. Endlich, nach dem dritten Murren blickte ich mit meinen verschlafenen Augen auf die Armbanduhr. Oh Schreck.. Es war tatsächlich erst fünf Uhr. Nach kurzem Augenschein erkannte ich, dass die Wanduhr, die ich zur Reserve auf den Stuhl gestellt hatte, sich leicht nach rechts geneigt hatte und somit die Zeit falsch widerspiegelte.

Die Aufforderung, doch so früh aufzustehen nahm ich an und machte rein Tisch. Putzte die Treppen von oben bis unten und den Flur. Packte meinen Koffer fertig ein und surfte noch eine Runde im Internet.

Gegen halb Neun rief ich Mama an, die gerade Semmeln für das Frühstück geholt hatte und sagte ihr, wir seien startklar. Einstweilen stellte sich ein LKW-Zug mit langen Anhänger vor unser Haus auf und versperrte den Eingang.

Die Koffer wurden auf Umwegen ins Auto gehievt und am Moosacher Bahnhof kaufte ich uns ein XL Ticket für zwei Personen für neun Euro fünfzig. Eine Streifenkarte kostet neun Uhr, wo ich acht Streifen abstempeln lassen mußte für den Weg Richtung Flughafen. Das XL-Ticket gilt bis fünf Personen und konnte bis sechs Uhr des folgenden Morgen genutzt werden.

Am Flughafen kamen wir am Zentral-Terminal an und mussten zu Gate B zum einschecken. Es ging flott voran und wir gingen gleich durch die Pass-Kontrolle. Das Gepäck wurde gründlichst durchleuchtet. Der Laptop wurde extra inspiziert. Den Rucksack wollte sie genauer sehen und ich öffnete die obere Tasche. In einem kleinen Geldbeutel befand sich ein vierer Satz Batterien, dass sie nicht störte. Es war etwas kleines komisches auf dem Bildschirm sagte sie und suchte selbst weiter. Sie entdeckte meine Spitzerdose, die in ihrem Bildschirm eine komische Form zeigte. Ich nahm einen Bleistift aus dem Fach und zeigte ihr wie der Spitzer funktionierte. Den Inhalt wollte sie dann doch nicht mehr sehen, sondern sie lächelte verlegen.

In der Atlantic-Lounge gab es Erfrischungen, wie verschiedene Getränke, Knabbereien und Kekse.

Elf Uhr fünfundvierzig sollte die Maschine startklar sein. Erst um zwölf Uhr fünf und fünfzig hoben wir ab und hatten einen angenehmen und ruhigen Flug bis Toronto.

Eine etwas wohlgeformte Dame mit kurzen aschblonden Haarschnitt hatte zwei liebliche farbige Kleinkinder bei sich. Ihre eng geflochtenen Zöpfchen waren mit bunten Schleifen und Spangen verziert. Das kleinere Mädchen babbelte samt Schnuller abwechslungsreich mal Deutsch und mal amerikanisch. Sie wuchsen mit zwei Sprachen auf, dass später für sie bestimmt zum Vorteil wird. Meine Blase, die sich schon am Flughafen zum ärgern meldete, bekam aus der Apotheke ein medizinisches Mittel, dass ich jedoch erst gegen einen Rückruf bei unserem Hausarzt ausbezahlt kam. Als die Apotheken-Angestellte nach dem Hausarzt fragte, viel mir nur der hintere Teil des Namens ein. Acho, klar war das nicht richtig und gleichzeitig dachte ich mir: Komisch, sonst fällt mir nur der erste Buchstabe ein. Wie beim rätseln, der erste Buchstabe hilft weiter. Nach längerem auf und ab empfahl sie mir den Besuch des Flughafen-Arztes. Jedoch das kostete Zeit und wer weiss wie lange man das warten muss. Glücklicherweise kam noch der goldene ABC-Abruf in mein Gedächtnis und das M war gefunden.

Ich bezahlte eine hohe Summe und die ich gegen ein Rezept nach dem Urlaub zurückbekommen sollte. Zwei verschiedene Tabletten, nämlich die für meinen Rücken, Katolodon, führten zu verschwommenen Versionen, die mich auf dem Flug ins Reich der verworrenen Träume entrückte. Benommen vernahm ich den langweiligen, in deutscher Sprache übersetzten Film mit Jack Nickolson, der mit sechsundsechzig sich ein neun Meter langes und neues Wohnmobil zulegte und die Welt zwischen seiner Wohnung und seiner Tochter erobern wollte. Die Einsamkeit nach dem Tod eines Partners, durch neue Eindrücke bewältigen, war eine gute Idee. Das Thema wäre bestimmt interessant, um es nochmals aufzugreifen, nur diese Version war -boring- oder wie es auf amtsdeutsch heisst -langweilig-. Dialoge die sich um einen unwichtigen Gegenstand drehen, um ja den Film zu füllen, nein das war nicht der Sinn einer aufmunternden Unterhaltung, auch wenn es ein berühmter Schauspieler war. Somit liess ich mich nach dem ersten Drittel freiwillig von ihm einschläfern. Des öfteren kam die Stewardess vorbei, um unseren Vorrat am Wasserhaushalt für den Körper zu füllen. Es ist erwiesen, dass der Körper im Flugzeug wesentlich mehr Wasser nötig hat, als auf der Erde. Alkohol und Cola sollte man vermeiden. Zwischendurch die wichtigen Entspannungsübungen, wie strecken und dehnen nicht vergessen. Ein guter Tipp ist das Trinken von Karottensaft, dass man täglich acht Tage vor dem Flug machen sollte. Das Karotin hilft die körperlichen Schwankungen aufzufangen.

Das Essen war deutsche Nahrung in kanadischen Format. Gabel und Löffel aus Metall und das Messer aus Plastik. Schon beim durchleuchten der Koffer am Airport wurde nach spitzen Gegenständen und Messer gefandet. Wir hatten alles zu Hause gelassen oder im Koffer verstaut. Batterien, Laptop und elektronische Geräte mussten im Handgepäck mitgeführt werden.

Acht Stunden Flug sind eine lange Zeit, die ich mit Lesen und Zeichnungen in mein Tagebuch verzauberte. Eintragungen vom Flug und Ortszeit habe ich nicht vergessen.

Höhe 37.000 feet, Längen und Breitengrad wie 59,18 N und 44:05 W, zeigten an dass wir mit 482 mp/h oder 796 km/h, bei minus fünfundsiebzig Grad an der Südspitze von Greenland, ich meine damit Grönland, dass zu Dänemark gehört, vorbeiflogen. Einige glitzernde Punkte könnten Eisbären sein, eine Antwort die bestimmt nicht richtig war.

Über Kanada konnten wir von oben den langen Arm des Sankt Lorenz Stromes deutlich erkennen. Neufundland im Osten und das weite und flache, mit Wasser reichbedeckte kanadische Land Richtung Norden. Kurz vor Toronto war geschlossene Wolkendecke, die erst den Blick aufs Land freigab, als der Pilot seinen konstanten Höhenflug verliess.

Der Lehrbub durfte die Maschine landen, dass er uns gehörig spüren liess. Vierundzwanzig Grad hatte es in Toronto und der Himmel war bedeckt. Keine Aussichten für sonniges und schönes Wetter. Im Flughafen Gebäude merkt man eh nichts davon, da überall die Airconditionen liefen.

Ein langärmeliger Pullover schütze uns davor.

Die Passkontrolle ging zügig voran, sowie die Ausgabe der Koffer. Überall Schilder mit dem S.A.R.S. Hinweisen, die kaum einer beachtete. Auf Terminal 1 kamen wir an und wurden mit dem Schuttle-Bus zum Terminal drei gebracht. Den CanJet Schalter hat uns der Busfahrer hilfreich gezeigt. Es klappte alles wie am Schnürchen. Nur am Gate C 25 konnten wir nicht einsteigen, da unsere CanJet Maschine nicht am Gate andocken konnte, da der Elefantenrüssel, ich meine die bewegliche Gangway, eine gebrochene Nase hatte. Wir mussten mit Gangway C 24 vorlieb nehmen.

Der Direkt-Flug ging über den riesigen Ontario-See und Maine/USA . Von oben sah ich überrascht die zu einer länglichen Oval geformten Halbinsel Nova Scotia. Weite dichte Grüne Wälder und tausende von Seen durchzogen die Landschaft. Der Mond spiegelte sich in mehreren Wasserreichen Lakes, da wir schnellen Fluges darüber hinwegglitten.

Im Hintergrund der weite Atlantik. Richtung Süden die USA, im Norden New Brunswick und im Osten Neufundland. Wenn man Glück hatte, konnte man während der Sommerzeit schwimmende, abgebrochene Eisberge von Grönland sehen.

Das Auto von Avis haben wir direkt am Flughafen übernommen.

Die Nacht überdeckte schnell mit ihren Schatten die Aussicht auf die Natur. Wir beschlossen die Fahrt Richtung Halifax mit einer Übernachtung in einem Motel zu unterbrechen. Fünf Stunden war nun der Zeitunterschied, sechs Stunden waren es in Toronto.

Frühstück wurde uns nicht angeboten, dafür der ruhige Blick aus dem ersten Stock oder wie man hier sagte Second Level, auf das leere Schwimmbad, das auf den neuen Farbanstrich für die kommende Ferienzeit wartete.

Abendessen gab es auch nicht und zu trinken schon gleich gar nicht. Also machten wir gegen elf Uhr Nachts noch eine Fahrt zur Tankstelle und zum Mac Donald, die beide rund um die Uhr geöffnet hatten. Pommes frites, sorry, French fries und Sprite waren die schnelle sättigende Mahlzeit. Junkfood, wie es auf amerikanisch heisst und die Körper der Menschen ohne Probleme in die Breite gehen liess.

Das ca. zwanzig Quadratmeter kleine Zimmer besass ein Queen-Size-Bed mit Badezimmer. Handtücher und Seife waren vorhanden. Die Fernbedienung bekamen wir an der Rezeption mit, wobei wir erst nach einschalten des Lichtschalters merkten, dass der Fernseher läuft.

Bei kanadischen Gebabbelt wurden wir schnell eingelullt.

 

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09 Neu Schottland  
Nova Scotia

Bericht-kanada-2003-003 

 
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09 NOVA SCOTIA ODER NEUSCHOTTLAND ODER  NS

003-NS-Sherbrooke-VillageLivingHistoryMuseum

003-NS-Port-Bickerton-Lighthouse-Museum

 

Raylway Museum

   

Hummer-Augen      

Hummer-rot

 

   

Hummer-Dinner

 

Hummer-Fang-Reuse

 

        

 

003 NS Marine Drive Sherbrooke Hummer Cheticamp

 

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Kanada-2003-003 Go West Marine Drive Sherbrooke Hummer Cheticamp

 

 

 

 

 

     

        

   

 

 

 

09 Neu Schottland  Nova Scotia    Bericht-kanada-2003-003 

 

 

 

003 Marine Drive Sherbrooke Hummer Cheticamp

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Bericht-kanada-2003-003 

Guten Morgen. Brumm. Piep und Pfeif. Autoreifen quietschen und Dunkelheit.

Es war erst vier Uhr Nova-Scotia Time, jedoch neun Uhr Morgens in Deutschland. Ist eh nicht viel Zeit-Unterschied, aber man ist es gewöhnt spätestens um sieben aufzustehen.

Ich konnte nicht mehr liegen, hatte einen Krampf im linken Zeh, der sich nicht löste und beschloss etwas am Laptop zu klimpern. Im Flugzeug sah man mehrere Leute die ihren Laptop anhatten und darauf weniger arbeiteten, als Spiele zum Zeitvertreib geladen hatten.

Gegen sechs Uhr versuchte ich noch eine Runde zu ruhen und bin sofort eingeschlafen.

Punkt sieben hatte ich meine Augen auf, konnte jedoch wegen meinem Rücken nicht mehr liegen. Die Schmerzen waren zurück gekehrt und beherrschten mich.

Bei Tage entdeckten wir, dass wir ein ordentliches Motel ausgesucht hatten. Ordentliche, was das heisst? Queen Elisabeth würde darin nicht nächtigen. Sie hatte auch nicht unsere kleinen Sorgen. Der Avis-Kontrakt war verschwunden. Ich holte das Fernglas hervor und sah etwas in Weiss-Format am rechten Auto-Fenster innen eingeklemmt. Der weisse Flieder darüber war es nicht, dass sich darin spiegelte. Flieder bedeutet für mich Frühling und Mai. Hier in Halifax stand der blaue und weisse Flieder in prächtiger und duftender Blüte. Im frischpolierten Autodach spiegelte sich der Flieder verschwommen wieder. Ich beschloss das weisse Geheimnis zu lüften und dachte bei mir: Gymnastik und Bewegung täten mir gut. Beim Auto angekommen sah ich, dass es nur der rechte Aussenspiegel war, der die Morgensonne in hellen rechteckigen Farben wiederspiegelt.

Ich entdeckte auf der Seite einen Aufhänger mit Hinweisen und nach öffnen der Autotüre auch den Kontrakt, der sich halb unter dem Beifahrersitz versteckt hatte. Der Morgen war gerettet. Im Office bekam ich eine Tasse schwarzen Kaffee für meinen Ehegatten, der richtig happy darüber war, dass er nicht ohne Frühstück aus dem Haus gehen musste.

Waschen, Duschen anziehen, Koffer packen und weiter geht die Fahrt nach Halifax. Richtig – Koffer packen, das was einem Hotelaufenthalt so unbeliebt macht.

Wir tuckerten gelassen in der Early Morning Rushour oder auf Deutsch ausgeschrieben Frühmorgen-Rasch-Auer. Downtown (Innenstadt) konnten wir nicht entdecken, jedoch die Polizei, die bereitwillig Auskunft gab.

Zuerst machten wir eine Stipvisite bei den Joggern im Pleasant-Park an der Südspitze von Halifax.

Gleich über die Eisenbahnbrücke rechts, war der riesige Kopfbahnhof. Das Bahnhofsgebäude erstrahlte im viktorianischen Stil. Treppauf, treppab trippelten die Pendler zu ihren Zielen.

Am Hafen entdeckten wir den ersten Lobster-Hinweis.

Ich organisierte Frühstück für Hans, Kaffee, Apfeltasche und Danisch-Gebäck mit Rosinen. Den Wunsch nach Lobster winkte sie ab, dass es nur to early sei. Zu Früh? Ist verständlich, erst ab elf Uhr dreissig machten die Lunch-Lokale auf.

Im Souvenirladen schrieb die Verkäuferin eine Tafel mit dem Hinweis auf Whale-watching. Elf Uhr sollte die Fahrt zum zehn Kilometer entfernten Ziel mit den Mink-Walen im Atlantischen Ozean sein. Ich hoffte sie noch wo anders zu sehen.

Ein Spaziergang durch die Altstadt zeigte uns die hohen Häuser, Bürotrakts und die noch geschlossenen Shops. Die Auslagen waren hinter Glasscheiben oder Gitter, wie beim Juwelier, zu besichtigen.

Die Sonne meinte es den ganzen Tag gut mit uns und der anschließenden Fahrt auf dem Marine-Drive. Wir setzten uns das Ziel, Mittags in einem kleinen romantischen Ort am Atlantik Lobster zu verzehren.

Die berühmte Hummerküste von, wo es an jeder Ecke eine Hummerbude geben sollte, wie ansonsten die Würstchen-Buden ihren Platz fanden. Irgendwie hatten wir nicht das Gefühl, dass unser Hummer-Wunsch schnell in Erfüllung gehen wollte.

 

45. Breitengrad

In Nova Scotia verläuft der 45. Breitengrad, welcher dem Niveau Südfrankreichs entspricht. Im Sommer warme Wassertemperaturen, teilweise über 20 Grad C. und ein angenehmes Klima anzutreffen. Nova Scotia, New Brunswick, New Fundland und Prince Edward Island weisen einen großen Wasserreichtum an Flüssen und Seen auf, so dass viele Freizeitmöglichkeiten, insbesondere auch durch die Atlantikküste, direkt vor der Tür liegen. Der Norden Nova Scotias besitzt eine absolut vielseitige Topographie, so dass in kurzer Distanz Sandstrände, Felsküsten, Hügellandschaften, Wiesenebenen und Wälder zu erreichen sind, die einen abwechslungsreichen Individualurlaub garantieren. Für den Naturliebhaber und Tierfreund wird eine große Palette von Unternehmungs- und Besichtigungsmöglichkeiten geboten.

Hat man die nötige Zeit über einem verlängerten Zeitraum kann man am Ozean-Strand relaxen und zu entsprechenden Zeiten Weißkopfseeadler, sowie vorbeiziehende Wale und Delphine beobachten.

 

Marine-Drive

hiess das Zauberwort. Eine gut ausgebaute Strasse die immer am Meer entlang ging.

 

Nur ab und zu entdeckten wir den Ozean. Die vorgelagerten Buchten zeigten sehr niedrigen Wasserstand. Die braunen Steinen lagen in der prallen Sonne. Im Wasser-Brack tummelten sich das Kleingetier, dass nicht mehr den Weg mit der Flut fand. Bei Moser-River sah man riesige Wasser-Gebiete mit Hummer-Reusen und blauen Bojen. Sonnenstrahlen tanzten auf dem glitzernden Wasserwogen.

Hummer - Hunger - das reimt sich. Hunger, Hunger, Hunger.

Wo sind die Buden mit Hummer?

Nur Wasser entdeckten wir und Wald.

Wenn nichts kommt, verhungern wir bald.

 003-NS-Sherbrooke-VillageLivingHistoryMuseum  

  

Sherbrooke

Unser gesetztes Ziel für Lunch wurde verlängert. Kein Restaurant, kein Tante Emma-Laden keine Hummer-Bude. Endlich ein Hinweis: Smoked Fish. Geräucherter Fisch in soundsoviel Kilometer. Wir hofften auf einen offenen Laden oder zumindest einen Hinweis auf etwas Essbares. Was tun Hungern und weiterfahren bis wir wirklich Lobster finden. Oder sich mit geräucherten Fisch und einer Semmel zufrieden geben? Die Lösung für unseren Hunger hiess: Homemade Housecooking. Handgemachtes Essen in Hausmannskost.

Am Fensterplatz sassen wir Ladys mit grauen Haar und liessen es ich bei Suppe-Chowder schmecken. Chowder war eine dickliche, sämige Suppe mit handgemachten Nudeln. Sie schwatzen und tratschten über das hier und heute und befanden sich auf einem Tages-Ausflug. Dem Alltagsgrau eines Alterheimes entschwinden und auf die alten Tage noch die Welt entdecken war ihre Devise.

Die Damen hatten erstaunlichen Hunger. So wie meine Oma, als sie zweiundachtzig war und die Nachmittag-täglichen Tortenstücken immer größer wurden. Erst als sie neunzig wurde, wurden ihre Essensgewohnheiten weniger. Im gesegneten Alter von achtundneunzig verstarb sie. Sie wurde von meiner Tante Elli versorgt, die für sie putzte und kochte.

Kochte! Stimmt, wir haben Hunger. Nach der Eingangstür zum Restaurant befand sich rechts die Rezeption für Logier-Gäste im angrenzenden Motel-Trakt.

 

   

 Lobster Hummer 

Wir fragten nach Hummer bzw. Lobster und wurden mit einem traumhaften Blick in das innere des Wasserbecken mit lebenden Hummer belohnt. Die Scheren mit Klebeband gesichert, lagen sie übereinander am Aquariumsboden.

 Hummer-Reuse zum Fangen

 Dunkle rote Schale und mit schwarzen Knopfaugen blickten sie gelangweilt durch das klare Wasser. Ihre langen Fühler tasteten gemächlich in die Runde. Dicke und breite Scheren oder Hummer-Beine enthielten schmackhaftes Hummer-Fleisch. Vor dem Verzehr wird die Arbeit gesetzt.

Nach der Bestellung wurde der riesige Zehnliter-Topf mit Salzwasser zum Kochen gebracht. Hans durfte SEINEN Hummer selbst im Aquarium sich aussuchen und auch selbst hineinlangen und rausfischen. Eine Hand im Wasser bedeutete Unruhe und der Hummer purzelte in die bereitgehaltene Schale der Chefin. Gott sei Dank konnte er nicht mehr mit seinen Scheren zubeissen. Das kann einem Menschen einen Finger kosten, so kräftig beissen sie im Kampfe zu. Die Chefin machte eine Deutung, dass ich meinen aussuchen solle. Es war immer noch Aufruhr im Becken und es sprach sich unter dem Getier herum, dass ein Hummer das wohlige Becken verlassen musste. Ich tippte auf einen mit den breiten Scheren und Hans durfte auch den zweiten Fangen.

In der Küche kamen sie für fünfzehn bis zwanzig Minuten in den siedenden Wassertopf.

Die Wartezeit hatte sich gelohnt. Nussknacker, Spiess mit zwei Spitzen und Hummergabel mit drei Zacken halfen uns die roten erhitzten Körper zu teilen. Eingetaucht in salted Butter (in Kanada gibt’s es meistens nur gesalzene Butter, man meint, dass sie länger haltbar sei) schmeckten der Lobster hervorragend. Dazu die gebackene Folien-Kartoffel mit Sauercreme und das Gemüse und nicht zu vergessen das selbstgebackene Brot in Muffin-Form. Wir waren überaus zufrieden und werden noch lange daran zurückdenken.

Sherbrooke: Übernachtung 70 C$ + Tax Essen Lobster-Diner ab 17 C$ + Tax pro Person

Restaurants: Homemade-Houscooking, China-Restaurant, Pub, Fisch-Räucher-Laden

Sehenswertes: Wanderungen und Spaziergang durch die Natur. Spaziergang auf unwegsamen Gelände entlang des Wasserarmes, der bis zum Ozean reicht. Fischen und Jagen gegen Lizenz.

Nach einem kleinen Verdauungsspaziergang, beschlossen wir Richtung Brenton weiterzufahren. Das Ziel Sydney und Neufundland drang in weite Ferne, als wir im Besucher-Zentrum die Preise für die Fähre erfahren hatten. 72,75 $ Autokosten, 25 $Fahrkosten, dazu kam noch die Kabine mit 90 $ pro Person. Und das One-Way und um Mitternacht war Abfahrt. 302,75 Canadische Dollar sind umgerechnet 605,50 Can $ sind umgerechnet ca. 908,25 alte Deutsche DM oder in heutiger Währung 464,38 Euro. Der Spass war uns für eine dreitages-Stress-Fahrt zu teuer. Nur um den Point Cero des Kanada-Highways zu sehen und sagen zu können, wir hätten Neu-Fundland-Boden betreten.

Cape Brenton:

Übernachtung: zwischen 70 C$ und 210 C$ + Tax im Doppelzimmer

Sherbrooke: Übernachtung 70 C$ + Tax

Essen Lobster-Diner ab 17 C$ + Tax pro Person

Restaurants: Homemade-Houscooking, China-Restaurant, Pub, Fisch-Räucher-Laden

Sehenswertes: Die Highlands wie in Schottland, Walewatching, Bootsfahrten auf das Meer hinaus.

In den Bergen die Wasserfälle besuchen. Ein Paradies für Bergsteiger und Wanderfreunde. Urlaub am Ozean. Nicht zu viel erwarten, dann ist die Überraschung größer lang und breit hatten wir es ausdiskutiert und beschlossen den Tag in Cheticamp zu beenden.

Cheticamp

Cheticamp liegt an der Küste zum warmen Sankt Lorenzstrom der sein Delta in den Atlantik münden lässt. Die Küstenregionen sind für Badegäste in den Sommermonaten ein Paradies in den warmen Atlantik-Stränden. Port Hood und Inverness waren kleine Dörfer. Anschliessend zeigte sich die offenen Landschaft ohne Baum und Strauch an der Atlantikküste. Einsam standen die Häuser ohne Schutz, wenn vom Meer der Sturmwind braust. In allen Farben konnte man die Häuser bewundern. Ein Wettbewerb in rot, pink, hell- oder dunkelgrün, gelb, orange oder Rosa wurde unter den Einwohnern ausgeführt. Den Fenstern waren zumeist ein breiter weisser Rahmen hinzugefügt. Das Unterstrich noch das Flair des Hauses. Da die Häuser auf steinigem Grund gebaut wurden, gab es keine Kellerräume. Friedhöfe wurden auf erhöhten Hügeln angesetzt. Die Kirche thronte in der Mitte. Ihre Kirchturmspitzen waren lang und Spitz und aus weiss angemaltem Holz. Verschiedene Religionen waren hier zu hunderten vertreten. Die bekanntesten für uns waren Anglikanische Kirche wie in Grossbritannien und die Paris-Church.

Die Preise für die Motels drehten sich um die achtzig Can-Dollar für zwei Personen. Wir beschlossen uns Abend-Essen zu besorgen, wobei das Take-out, Essen mitnehmen, die beste Lösung war. Man konnte ein Essen bestellen und zwei Personen werden zum Beispiel beim Chinesen davon satt.

Hans wollte unbedingt Pizza, die er auch bekam. Neun Inch Durchmesser, ca 20 cm waren das, mit Tomatensosse. Jede weitere Auflage kostet 50 Cent extra. Salami und Käse überbacken wählte ich und musste feststellen, dass Käse extra berechnet wurde. Zu weich gekochte Spaghetti mit Fleischsosse hatten den gleichen Preis. Um den Parmesan-Käse musste ich kämpfen der den faden Geschmack der Sosse verbesserte. Das Knoblauchbrot für 1,99 plus Tax bestand aus einer Scheibe Weissbrot mit Knoblauchbutter bestrichen. Die Rechnung lag bei 18,58 $ und davon wurden wir bestimmt nicht dick. Getränke hatten wir uns im Tante Emma Laden besorgt.

Cheticamp

Übernachtung: zwischen 70 C$ und 210 C$ + Tax im Doppelzimmer

Essen: Lobster-Diner ab 21,74 C$ + Tax pro Person

Restaurant: Pizza-Service, Restaurant, Pubs.

Sehenswertes: Die Highlands wie in Schottland, Wale-watching, Bootsfahrten auf das Meer hinaus.

In den Bergen die Wasserfälle besuchen. Ein Paradies für Bergsteiger und Wanderfreunde.

Urlaub am Ozean.

Unser Motel lag auf dem Hügel und hatte den weiten Blick zur nahegelegenen Cheticamp-Halbinsel. Der Fernseher brachte nur flimmern hervor. Die Aircondition schepperte so laut im Bad, dass man freiwillig im Dunkeln den Raum betrat. Das Zimmer war hell und freundlich und apart eingerichtet.

Jedem zu empfehlen.

 

 

 

 

     

 

   

 

 

 

 

09 Neu Schottland  
Nova Scotia

Bericht-kanada-2003-003 

 

 

 

 

 

     

 

2003 06 11  Der Hummer Hunger Song

Der Hummer Song

© Brigitte Obermaier, München, 2003 06 11

Hummer - Hunger - das reimt sich. Hunger, Hunger, Hunger.

Wo sind die Buden mit Hummer?

Nur Wasser entdeckten wir und Wald.

Wenn nichts kommt, verhungern wir bald.

 

   

 

 

 

 

 

09 Neu Schottland  
Nova Scotia

Bericht-kanada-2003-003 

 

 

 

 

 

     

 Tagesgedicht

Entscheidungszeit

© Brigitte Obermaier, München, 2003-06-11

Nimm dir die Ruhe und Gelassenheit.

Nimm dir die Zeit.

Auf dein Innerstes hören.

Auf die Entscheidung schwören.

Lass dich nicht stressen, nicht drängen.

Halte dich fern von Alltagszwängen.

Wähle in Ruhe etwas aus.

Fordere dein Selbstbewusstsein heraus.

Gegen die Hektik des Alltages kämpfen.

Sich selbst mit Besonnenheit besänften.

Nimm dir die Ruhe und Gelassenheit.

Wähle die Besonnenheit.

 

   

 

 

 

 

 

09 Neu Schottland  
Nova Scotia

Bericht-kanada-2003-003 

  

 

 

 

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004 NS Spruehregen Hummer Raben PEI Charlottetown

 

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Nova Scotia - Kanada-2003-004

Kanada-2003-003 Go West 004 NS Spruehregen Hummer Raben PEI Charlottetown

 

 

 

 

     

  

   

 

 

 

 

09 Neu Schottland  
Nova Scotia

Bericht-kanada-2003-003 

 

Kanada-2003-003 Go West 004 NS Spruehregen Hummer Raben PEI Charlottetown

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Prince Edward Island - Kanada-2003-004

 

004 Spruehregen Hummer PEI Charlottetown

 

Sprühregen

 Kanada-Gänse am Morgen - vertreiben Kummer und Sorgen.

Wie die Vermieterin vorher prophezeite, hatte es in der Nacht, so gegen zwei Uhr wie aus einer feinen Sprüh-Dusche heftig geregnet. Der Himmel war grau mit dichter geschlossenen Wolkendecke. So alle halben Stunde kam mehrmals eine Sprühdusche herunter.

Mit dem Boot hinaus zu den Mink-Walen, die gerne unter das Boot der Touristen tauchten, wurde gestrichen. Die Whale-Company hatte es von seinem Programm genommen, weil auch zu wenig Touristen anwesend waren. Klamm und Nass wird man dabei und es macht keinen Spass mit nasser Kleidung in einem Auto herumzufahren.

Hans schlief lange und ausgiebig. Der Regen hielt uns von geplanten Aktivitäten fern.

Ich besorgte uns Frühstück aufs Zimmer mit Kaffee und Hot Schokolade. Hans hatte meinen Quirl-Mix-Becher für cremige Schokolade nicht vergessen. Quirlt Egg und eine Scheibe Ham mit dreieckigen Butter-beschmierten-Toast war das typische Amerikanische Breakfast. Die Aussicht durch Nebel- und Regenschleier war stark verschwommen. Wir beschlossen wieder abzureisen. Immer die Küste entlang und gleich bei der neu erbauten Brücke ging es rechts weg nach St. Rose. Auf hinzu hatten wir die Abzweigung nicht gesehen und sind zwanzig Kilometer Umweg gefahren. Im Nachhinein betrachten wir es als One-Way-Landrundfahrt. Die schwarzen dicken Wolken hangen in den Wipfeln und Baumkronen der Fichten und Birken die den Mischwald beherrschten.

 

 

 

Corvus Corax - Kolkrabe - Raven

 

  Verbreitung: Europa

, Asien, N-Afrika, N-Amerika, Grönland

 
Raben

Corvus Corax -  Englisch: Raven - Französisch: Grand Corbeau
Der Rabe hat viele Namen:

Rabe, Edelrabe, Schwarzer Rabe, Steinrabe, Golker, Großer Rabe, Volkrabe, Kohlrabe, Aasrabe, Kielrabe, Goldrabe, Rapp, Raue, Galgenvogel

Obwohl noch früh am Morgen, konnten wir keine Tiere entdecken, außer unseren Freund den Raben, eine kleinere Rasse als unser winterlichen Kolkraben, die ihren Sommer im hohen Norden der sibirischen Steppe verbringen.

Ein ganzer Indianerstamm, die "CROW", verehrten die Rabenvögel. Krähen wurden als Haustiere gehalten, und man sprach ihnen die Fähigkeit zu, die Zukunft weissagen zu können. In anderen Indianerstämmen glaubte man, sie hätten Sonne, Mond und Sterne an das Himmelsgewölbe gehängt. Den Wikingern dienten sie auf See als eine Art Kompass. Die Druiden verehrten den Raben als Tier der Prophezeiung und machten ihn zum Schutztier eines ihrer bekanntesten Clans, des Rabenclans. In der germanischen Mythologie wurde die Geschichte von Odins Begleitern in Form zweier Raben erzählt. Hugin (der Gedanke) und Munin (das Gedächtnis) flogen durch das Land, und wenn sie zurückkehrten, berichteten sie ihrem Herrn über das Treiben seiner Anhänger. Odin wurde daher auch der Rabengott genannt. Aus diesen Gründen wurden Rabenvögel zu mystischen Tieren in Mythos und Dichtung.

Durch Zählungen wurde bewiesen, dass die Anzahl der Raben  erheblich zurückgegangen ist. Fehlt es den meisten Menschen in der heutigen Zeit "nur an Wissen"?

Ein junger Kohlrabe (auch Corvus Corax genannt) beispielsweise zeichnet sich durch starke Neugier aus. Er schleppt alles an, was dem Nestbau dienen könnte, wie Draht, Glasscherben, Flaschenverschlüsse, Blechdosen, Zweige; sogar Eisstücke versucht er in sein Nest zu verhaken, bis er merkt, dass Draht und Zweige dafür wohl am Besten geeignet sind. Doch wie schnell Glas und trockene Zweige besonders im Sommer brennen können, ist wohl kein Geheimniss.

Ich habe meinen Vogel „Rabula“ getauft und es gibt schon einige Geschichten mit „Rabula“ und „Squozybo“ meinen Elefanten.

 

  

  Der Rabe im  Sternbild

Rabe im Horoskop

 Mutter Erde, Vater Himmel,
Großmutter Sonne und Großmutter Mond
"Die Weißen sind verrückt, sie denken mit dem Kopf" (anstatt mit dem Herzen).

 Der Rabe im Monatshoroskop 22.09. - 22.10.

 Das Totem –Der "weiße Mann" hält den Raben oft für eine Plage, doch für die Indianer stellt er ausgleichendes Prinzip der Natur dar, da dieser Vogel unter anderem auch Aas frisst. Der Rabe ist intelligent und fähig, sich sowohl in den Lüften wie auch auf dem Boden sicher zu bewegen

 20001465

Totem
15x18 cm Buch 2000

Künstlerin:
Brigitte Obermaier

 

Der kräftige, schwarz gefiederte Rabe mit seinem großen Schnabel und den kräftigen Beinen ist sehr anpassungsfähig und kommt praktisch überall zurecht. Üblicherweise gehen Raben zu zweit oder in Gruppen auf Nahrungssuche und teilen sich sogar eine gemeinsame Schlafstätte, zumindest im Winter. Das Element (Feuer, Luft, Erde, Wasser) - Der Rabe ist dem Element der Luft zugeordnet. Die Luft, die wir atmen, die uns am Leben hält und die uns mit der Umwelt verbindet, kann unterschiedlicher Qualität sein: mild, frisch oder windig bis stürmisch. In erster Linie gilt die Luft jedoch als verbindendes Element, weshalb auch Rabe-Geborende alles andere als Einzelgänger, sondern gesellige und freundliche Menschen sind.

 Die Winde (Nordwinde, Ostwinde, Südwinde, Westwinde)
In dieser Zeit kommen die Winde aus dem Westen und bringen eine gewisse Klärung mit sich. Sie lassen nicht nur die Blätter fallen, die Westwinde sind auch Symbol für Nachdenklichkeit und Einkehr. Übertragen auf ein Leben bedeuten diese Wide die mittleren Lebensjahre, also eine Phase, in der man Bilanz zieht und reifere Überlegungen anstellt.

 Der Elemente-Clan (Habicht-Clan, Schmetterling-Clan, Schildkröten Clan, Frosch-Clan) - Der Rabe gehört dem Schmetterlings-Clan an, der dem Luftelement zugeordnet ist. So sind die Angehörigen dieses Clans für gewöhnlich Menschen, die stets und ständig in Bewegung sind - und das nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Diese mentalen Aktivitäten bringen interessante Ideen und Gespräche hervor, weswegen diese Menschen auf ihre Umwelt sehr anregend wirken. Da alles in Bewegung bleiben muss, forcieren sie auch gern Veränderungen

 

# 20001303

The Raven and 
  the first men
Tuschzeichnung
Buch 10x15 cm
Künstlerin:
Brigitte Obermaier     

 

 

 

 

 

Das ist typisch für den Raben
Rabe-Geborene legen großen Wert auf ein harmonisches und friedliches Miteinander, weshalb sie in der Regel auch über diplomatisches Geschick und eine recht entgegenkommende Wesensart verfügen. Der Sinn für Gerechtigkeit ist bei diesen Menschen stark ausgeprägt. So können sie in strittigen und schwierigen Situationen sehr gut vermitteln. Raben mögen das Alleinsein überhaupt nicht. Vielmehr fühlen sie sich in Gruppen und Gemeinschaften wohl und sicher. Auch die Konfrontation schätzen diese Wesen ganz und gar nicht und gehen deshalb gern Streitigkeiten und heiklen Situationen lieber aus dem Weg. Rabe-Menschen sind stets bemüht, beide Seiten einer Medaille zu sehen und sind sozusagen Weltmeister im Abwägen. Das kann jedoch dazu führen, dass sie sich spontan für eine bestimmte Sache nicht entscheiden können - und so die eine oder andere günstige Gelegenheit verpassen. Zudem neigen Raben dazu, sich beeinflussen zu lassen.
Rabegeborene haben meist einen Sinn für Schönheit und Ästhetik, nicht selten auch künstlerische und musische Begabung. Eine gepflegte bis elegante Erscheinung ist ihnen wichtig. Allerdings gesteht zuweilen die Tendenz, Äußerlichkeiten zuviel Bedeutung beizumessen. So schaut der Rabe sich zwar die Vorder- und Rückseite von Menschen und Dingen, die ihn umgeben, recht genau an, doch wie es "innen" aussieht erforscht er nicht immer so genau.

Totem = Zeichen: - Der astrologische Tierkreis der Indianer wird auch Erdrad oder Medizinrad genant.  Totem bedeutet bei den Indianern soviel wie "Zeichen". Um die Qualität eines Charakters wurde jeder Monat ("Mond"), der den Lauf des Jahres sowie den Kreislauf der Natur beschreibt, einem bestimmten Tier zugeordnet. Es handelt sich hierbei um das Tier - oder Geburtstotem. Die indianische Astrologie weicht um ein bis zwei Tage von der klassischen Astrologie ab.

(Text aus einem Buch in der Bibliothek abgeschrieben. Leider weiss ich den Titel nicht mehr und möchte mich hiermit entschuldigen.) 

 

 20001465

Totem = Zeichen

15x18 cm Buch 2000

Künstlerin:
Brigitte Obermaier

 

Island

Doch scheint der Rabe auch eine andere Seite zu haben: Es wurde gesagt, wenn du einen Raben fütterst, wird er dir das bezahlen - wie in der Legende von Vilborg und mehreren anderen Sagen.
Ein alter Spruch sagt: Gud launar fyir hrafninn
Gott zahlt für den Raben und könnte bedeuten, daß das Füttern von Raben als (nicht nur) richtig angesehen wurde.

 

 

Dunvegan – Whale-Cove-Cemetry

Direkt an der Küste kommt der Ort Dunvegan mit dem Whale-Cove-Cemetry. Wir hätten gerne das Hochplateau erklettert, doch der Regen hatte den Boden zu stark aufgeweicht. An der Küste entlang entdeckten wir viele Fischkutter, wo die Fischer Ihre Hummerreusen einsammelten.

Football hat eigene Regeln

© Brigitte Obermaier, München, 2003-06-12

Jeder hat so seinen Lieblingssport.

Die Regeln kennen wir genau.

An einem anderen Ort.

Gibt's andere Arten, darum schau.

Nimm Football, ein Buch mit sieben Siegeln.

Informieren wir uns über die Regeln ganz schlau.

Lass mich bei so einem Turnier in Sicherheit wiegen

Dann wissen wir darüber Bescheid, ganz genau.

Der Regen versperrte die schöne Aussicht auf die Natur und wo gestern Kinder noch mit Leidenschaft Football spielten, konnte man riesige Pfützen auf den Wiesen erkennen.

Football mit eigenen uns unbekannten und unverständlichen Regeln, die erst dann verständlich wurden, wenn man mindestens zwanzig Spiele vom Nachbarn erklärt bekommen hatte.

Hummer

Beim Visitor-Center angekommen, war es bereits 11:30 Uhr. Eigentlich Zeit zum Mittagessen / Lunchtime und nach Lobster Ausschau zu halten. Ein grosses Schild und riesige Lobster-Malerei liess ein Lächeln auf meinem Mund erscheinen. Da, sagte ich, Lobster, komm wir gehen Mittagessen.

Hans ignorierte das und liess seinen Bleifuss auf dem Gaspedal. Oh nein sagte ich, nicht schon wieder stundenlang suchen und keinen Hummer-Stand finden. Es blieb ihm nichts anderes übrig als umzukehren und ich meinte: Du kannst notfalls auch was andres dir Bestellen.

Die Verlockung nach neuen Hummer-Menues war doch zu gross und wir bekamen Hummer-Rolls mit Mayonnaise in einem aufgeschnittenen Brötchen serviert mit gebackener Kartoffel und Sauer-Creme. Auf das knatschige Weissbrot verzichtete ich lieber und machte mich über die gebackene Kartoffel her. Der Geschmack von Hummerfleisch wurde durch die Mayonnaise stark gebremst. Die Ehefrau bediente im Lokal und der Ehemann bediente die Kunden persönlich. Mit grossen Hallo, man hatte das Gefühl erfreute sich riesig über jeden einzelnen Kunden, wurden wir empfangen. „Kommt herein, schaut Euch um, lasst es euch schmecken oder für jeden haben wir das passende. Wie wär’s mit einem schönen Tür-Glockenspiel, dass durch den Luftzug seinen zarten Klang ertönen lässt. Oder Sie mein Herr, ach sorry sie sprechen kein Englisch. Woher kommen sie? Aha sie sind Deutscher. Guten Tag. Wie geht’s. Ohne Punkt und Komma und immer mit einem freundlichen einladenden Lächeln sprach er weiter.

Im ersten Moment war man ganz irritiert von seinem Gequassel. Sobald er jedoch einen Kunden bediente wurde er sachlich und sehr genau. Er verstand sein Handwerk, denn kein Kunde ging ohne eine Ware aus dem Haus. Während wir speisten, rief er seiner Frau ganz laut zu, die sofort um die Ecke rannte um das Geknatter von Feuerwerkskörper auf der Strasse zu verfolgen. Mit einer grossen Packung Geburtstags-Knallerei konnte er den überzeugten Kunden verabschieden. Sein Lächeln wurde breiter und er strahlte seine Frau erfolgversprechend an. Die schüttelte nur den Kopf und ging wieder zurück in ihre Küche. He is crazy, hörten wir ein mummeln eines Kunden, der am Nebentisch Chowder verspeiste.

Chowder ist ein billiges Suppenmenue, das in den Geldbeutel keine Loch frass.

Amüsiert und mit einem Fingerhut im Gepäck und einem gedämpften graugrünen Kappy mit einem roten Lobster als Dekoration drauf verliessen wir den Laden.

 

 

 

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